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„Lehrlinge brauchen Zeit für die Familie“

Katarina Pfister

Er ist Koch in einem Hotel, das er selbst besitzt und führt und nebenbei noch erster Vorstand des Tourismusverbands in Mayrhofen: Willi Pfister, Aushängeschild und Allroundtalent in der Gastronomie und Hotellerie. Von Ischgl über den Wörthersee und einer Sprachschule in Florida konnte Pfister in den Bereichen Küche, Marketing, Buchhaltung und Service viel Erfahrung sammeln.
„Ich bin an vielen Aufgabengebieten interessiert und kann deshalb heute in fast allen Bereichen mitreden“, sieht Pfister einen großen Benefit seines Berufs.
Vor einigen Jahren wurde der mittlerweile auch zum Sommelier ausgebildete Vater beruflich im eigenen Familienhotel sesshaft.

Als besonders zukunftsträchtig und wirtschaftlich wertvoll sieht Pfister seine Branche, die auch jungen Menschen eine große Auswahl an Berufsmöglichkeiten mit großem Weiterbildungspotenzial und ebensolchen Karrierechancen bietet. Niemals aber dürfe man das Alter der Berufseinsteiger übersehen.

„Ich habe in der gesamten Zeit meiner touristischen Karriere jeden Tag Lehrlinge um mich und versuche, ihnen mein Wissen bestmöglich weiterzugeben. Zum Großteil ist es uns sehr gut gelungen, die jungen Menschen für den Beruf Koch und Kellner zu begeistern. Natürlich gibt es, wie in jedem Beruf oder auch jeder Schule, Fälle, in denen es nicht möglich war, die Auszubildenden zu begeistern – aber das ist glaube ich normal, da viele Jugendliche in Österreich ja schon im Hauptschulalter wissen sollten, was sie werden wollen. Da sehe ich ab und zu das Problem, ob dieses Alter nicht etwas zu gering ist, um bereits seinen Lebensweg zu planen.“

Hier sollten Lehrlinge laut dem Hotelchef aus Mayrhofen Unterstützung vom Betrieb erhalten. Es gilt, Verantwortung für junge Leute zu übernehmen – und in heiklen Phasen Rücksicht walten zu lassen.

„Da viele Lehrlinge ja etwas weiter von zu Hause weg sind und das nicht einfach für Eltern und Jugendliche ist, versuche ich zum Beispiel, das Bindeglied zu sein und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Das ist für die Lehrlinge extrem wichtig und erleichtert gleich mehrere Faktoren.“

Beispielsweise wären Urlaubsplanungen nicht selten abhängig von den Zeitwünschen der Eltern. Hier sollte man unbedingt auf die individuellen Wünsche der Lehrlinge eingehen, „auch in der Hochsaison“, rät Pfister.

„Eine hohe Flexibilität verlangen auch Wünsche für spezielle freie Tage – denn unsere Lehrlinge haben Freunde, die in anderen Branchen arbeiten und deshalb auch andere Dienstpläne haben“, klärt der Hotelier auf. „Man versucht, so gut wie möglich darauf einzugehen.“

Pfisters Leitsatz „Ein Lehrling hat immer oberste Priorität“ könnte wohl vom Chefkoch des Hotels Neue Post unterschrieben werden.

Stefan Prchal hat seine Lehre in diesem Haus vor 27 Jahren abgeschlossen – und ist seit mittlerweile 30 Jahren im Betrieb. Pfister ergänzt: „Genau so wie viele andere bei uns im Hotel.“

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